Verpflegungskonzept für Träger

Stand: 05/06/2019
Die Qualifizierung auf kommunaler Ebene ist der Schlüssel zu mehr Qualität in der Verpflegung der Einrichtungen. Im Rahmen einer Prozessberatung wird ein Verpflegungskonzept auf Trägerebene entwickelt. Dabei sind neben gesundheitlichen und ökonomischen Aspekten der Verpflegung auch weitere Dimensionen der Nachhaltigkeit (soziale, ökologische, kulturelle) zu betrachten.

Beispiel: im Rahmen der Prozessberatung des Projektes stellt sich heraus, dass Küchenkapazitäten ungenutzt sind. Der Träger möchte die vorhandenen Kapazitäten in Eigenregie und mit Frischküche nutzen. Die Küche kann im Ergebnis die Belieferung der Einrichtungen im Verantwortungsbereich des Trägers übernehmen.

Das Vorhandensein eines Verpflegungskonzeptes auf Trägerebene unterstützt die Träger dabei, wesentliche Entscheidungen hinsichtlich der Umsetzung einer gesundheitsförderlichen Kita- und Schulverpflegung frühzeitig und zukunftsorientiert in den Blick zu nehmen.
Verpflegungskonzepte auf Trägerebene erleichtern die gesündere Wahl. Außerdem dienen sie der verstärkten Vernetzung der Einrichtungen in einer Region (Kitas, Schulen, Verpflegungsanbieter, Kooperationspartner).

Bei der Prozessberatung handelt es sich um eine intensive Beratung, die in 3 Modellregionen durchgeführt wird (z.B. eine Stadt, eine Verbandsgemeinde mit verschiedenen, auch kirchlichen Trägern).

Ergänzt wird die Beratung durch Workshops und Fortbildungsangebote für die Akteure in den Regionen. Dabei wird die VNS von externen Experten (z.B. Vergaberecht, Mensaplanung, Nachhaltige Beschaffung) unterstützt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Prozessberatung werden als Handlungsleitfaden in einer „Schritt-für-Schritt-Anleitung“ aufbereitet und veröffentlicht.

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Franziska.Wieber@dlr.rlp.de      drucken nach oben