Ablauf eines Bodenordnungsverfahrens

In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Verfahrensschritte und Tätigkeiten während eines Bodenordnungsverfahrens dargestellt. Die unterstrichenen Begriffe werden Ihnen durch Anklicken näher erläutert.



Verfahrensschritte


Tätigkeitsschwerpunkte



Projektbezogene Untersuchung




- Analyse der regionalen Stärken und Schwächen im geplanten Verfahrensgebiet
- Anhörung der zu beteiligenden Behörden und Verbände nach §5 FlurbG
- Information der Bürgerinnen und Bürger über die Ereignisse der PU (Aufklärungsversammlung)




Einleitung des Verfahrens



- Öffentliche Bekanntmachung des Flurbereinigungsbeschlusses
- Teilnehmerversammlung und Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft




Bestandserhebung




- Ermittlung der beteiligten Grundstückseigentümer und Erbbauberechtigten (Legitimation)
- Übernahme der Grundbuch- und Katasterdaten
- Wertermittlung und Feststellung der Ergebnisse




Neugestaltung des Verfahrensgebietes







- Planung und Ausbau der gemeinschaftlichen Anlagen (Wege- und Gewässerplan nach §41 FlurbG)
- Anhörung der Beteiligten zur Landzuteilung (Planwunschtermin)
- Vorläufige Besitzeinweisung in die neuen Grundstücke
- Aufstellung und Bekanntgabe des Flurbereinigungs- / Zusammenlegungsplanes
- Bearbeitung der Widersprüche gegen den Flurbereinigungsplan
- Erlass der (vorzeitigen) Ausführungsanordnung




Abschluss des Verfahrens




- Finanzielle Abwicklung des Verfahrens
- Berichtigung der öffentlichen Bücher
- Erlass der Schlussfeststellung







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